Loading...

Gallerie

Fremd sein – was ist das?

Die gemeinsame Arbeit mit den Überlebenden vermittelt den Jugendlichen die Geschichte der NS-Zeit hautnah
2019-2020: Käthe-Kollwitz-Gesamtschule

Die Stunde Null hat es niemals gegeben. Die Erinnerungskultur in Deutschland ist lückenhaft und ja, es gibt Rassismus, Antisemitismus, Antifeminismus in Deutschland. Auch wenn es dieses Land oft nicht wahrhaben möchte und von „Einzeltätern“ spricht oder die Meinung vertritt, dass man jetzt auch nicht direkt alles persönlich nehmen solle. Man dürfe doch wohl noch einen Scherz machen. Wie soll man mit solchen Aussagen umgehen? Wie sich verhalten, wenn Diskriminierung einem im Alltag begegnet?

2017-2018: Lessing-Gymnasium in Köln-Porz

Ziel des Projekts war es, eine Begegnung zwischen den Jugendlichen und den ehemaligen NS-Verfolgten zu organisieren und Geschichte erlebbar zu machen. Das Projekt startete im September 2018 und wurde in Kooperation mit dem Lessing-Gymnasium in Köln-Porz durchgeführt.

Ihre im Projekt gewonnen Eindrücke halten die Teilnehmenden regelmäßig per Video-Blog fest. Das Projekt möchte ein Bewusstsein dafür zu schaffen, wie wichtig es ist, gegen Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung vorzugehen. Das gilt auch und gerade in der heutigen Zeit.

Drei öffentliche Aufführungen mit insgesamt mehr als 800 ZuschauerInnen fanden am 10.05.2019 und am 11.05.2019 auf der Bühne des Forum in Köln-Proz und am 18.05.2019 im Forum der VHS am Neumarkt in Köln statt.

Biografiewerkstatt

zum Thema Migration und Flucht mit Jugendlichen und NS-Überlebenden
2019-2020, Gesamtschule Bergheim in Quadrath-Ichendorf
2017-2018, Gesamtschule Bergheim in Quadrath-Ichendorf
Einführung in die „Oral History“

Im Rahmen eines Pilotprojekts in den Jahren 2017 und 2018 führten die Jugendlichen mit Unterstützung der Journalistin Angelika Calmez Interviews mit den Überlebenden und erstellten daraus Biografien und kreative Texte, die in einem Sammelband veröffentlicht wurden.

Kunst der Fragestellung

Durch die Geschichten der Überlebenden lernen die SchülerInnen historische Themen kennen, die weit über den schulischen Lehrplan hinausgehen. Sie machten sich mit der Aufnahmetechnik vertraut und setzten sich mit der Kunst der Fragestellung auseinander.

Zeitzeugen-Theater

Die eigene Geschichte erzählen und sie damit in der Welt lassen: bei den kommenden Generationen, die sie anhören, verinnerlichen und in neuer Gestalt an andere weitertragen – das ist die Idee unseres Projektes.
2013-2014, Leibniz-Gymnasium Dormagen